[:de]Das war mal wieder ein Wochenende!
Die Jungs an der Rappodetalsperre haben einiges getan um den Harz zum attraktiven Ausflugsziel zu machen. Die Megazipline, eine gigantische Hängebrücke, die mit 70m wohl längste Schaukel Deutschlands und Wall-Running machen das Gebiet mittlerweile zum lohnenden Freizeitort. Auf dem Weg nach Groß-Dölln haben wir uns für den Freiflug an der Megazipline über den Stausee entschieden. An einem Stahlseil hängend mit 90km/h ins Tal zu rauschen kommt zwar nicht an Moppedfahren ran, ist aber trotzdem eine schöne Erfahrung.
Danach geht es weiter zum Kurventraining nach Groß-Dölln. Unser Hotel befindet sich erstmals in Zehdenick. Hier ist Zivilisation vorhanden und in der Stadtmitte gibt es eine kleine Auswahl an Bars und Restaurants.
Das Wetter war am Wochenende etwas schwierig. Der erst Trainingstag erfolgt vorwiegend im trockenen, der zweite Tag startet nass, danach gibt es zwei Turns auf trockener Strecke und endet wieder nass. Die Hornet zieht als gelber Freifahrer ihre Runden – und nachdem ich mir ernsthaft Gedanken über meine Schwachstellen auf der Strecke mache, kann ich meine Zeiten am zweiten Tag auch noch einmal deutlich verbessern. Meine persönliche Marke liegt jetzt bei einer 2:07 – und das ist jetzt nicht soo schlecht für eine nackte.
Auch Silke fährt mit der MT09 Zeiten, die mich blass werden lassen – Instruktorgeführt geht es mit Zeiten unter 2:20 um den Kurs. Und am Ende des zweiten Tages (letzter Turn, letzte Runde) landet der auch direkt vor Silkes Nase im Kiesbett. Fahren im nassen ist eben nicht jedermanns Sache 🙂
Besonders freut mich aber, dass sich meine Körperhaltung endlich deutlich verbessert hat. Zwischen den folgenden Bildern liegen ca. 4 Jahre – und harte Arbeit. Aber jetzt kommt der Oberkörper endlich in die richtige Richtung!


Am Montag macht es die Hornet nochmal spannend – beim ersten Tankstopp läuft die Suppe ungehemmt aus meinem Kühler raus. Als Folge der Sturzes in Italien und wohl auch der Quälerei am Wochenende macht der Kühler schlapp. Mit vielen Stops zum Auffüllen der Kühlflüssigkeit geht es zurück. Langsam aber immerhin auf eigenen Rädern erreichen wir Bielefeld. Der neue Kühler wird umgehend bestellt und auch direkt eingebaut.
Groß-Dölln war wie immer ein geiles Wochenende – und diesmal auch mit Regenrunden. Muss ich nicht immer haben, war diesmal aber echt gut!
[:en]
What a Weekend!
The guys at the „Rappodetalsperre“ did some good stuff to turn the Harz into an attractive area. The Megazipline, a giant suspension bridge, and with 70m the certainly Germany largest swing as well as Wall-Running creating a really nice leisure park. On our way to Groß-Dölln we decided to stop there and try the Megazipline which will take over the lake. Connected to a steel wire and flying with 90km/h down to the valley does not get close to the feeling when you hit turns fast with the motorbike, but it was a nice experience.
After this we are heading to our motorbiketraining in Groß-Dölln. For the first time we have a Hotel in Zehdenick. At least there are signs of Civilization, because you’ll find in town a bunch of Bars ans Restaurants.
The weather was kind of difficult at the weekend. First day of training is most of the time dry and warm, the second day starts wet, after this i can enjoy two dry turns and the day ends again in the rain. After i start to think seriously about my weak points on the track, i am able to improve the lap time significantly. My best lap is with 2:07 not too bad for this kind of bike.
Even Silke is driving like a little devil on the MT09. Together with the instructor she is completing the laptimes below 2:20. At the end of the second day (last turn, last round) even the instructor is losing control on the wet track and hits the gravel pit. Driving on a wet road is not everbody’s darling 🙂
This time i was excited about the fact, that i improved eventually the position of my upper body. Your years are between the following two pictured – and a lot of hard work. But now the upper body is where it should be!


On Monday the Hornet is giving me some Headache – at the first stop the water just pours out of my radiator. That’s still result of my crash in Italy as well as the stress at the weekend. With many stops to refill water we are driving back. Slowly but surely we arrive in Bielefeld. I ordered the new radiator right away and replaced it by now.
Groß-Dölln was – like usual – a great time. This time even with some laps in the rain but i certainly prefer to drive on dry streets.
[:]




Schreibe einen Kommentar