Frühstück am Morgen…

Gestern Abend gab es noch „Alle Daumen hoch“ für den Urlaubsexpress – (fast) pünktlich, gute Kommunikation am Bahnsteig und gaaanz wichtig: Lademeister war vorhanden und die Moppeds wurden aufgeladen.

Über Nacht haben wir uns dann Verspätung wegen unerwarteter Streckensperrungen eingefahren – gegen viertel vor sieben sind wir dann an der italienischen Grenze ins Bordrestaurant zum „Schlemmerfrühstück“ geschlendert.

Ab hier beginnt dann eine Chronologie des Grauens!

Das Servicepersonal hat das Frühstück so gar nicht im Griff – der O-Saft kommt noch kurz vor sieben zügig an den Platz, aber Kaffee und Tee wollen nicht erscheinen. Nach einer halben Stunde sind dann die ersten Heißgetränke da. Aber Frühstück? Fehlanzeige!

Einige der Gäste im Bordrestaurant werden bedient, andere vergessen. So langsam verändert sich die Stimmung und viele der Mitreisenden sind ungehalten und machen Ihrem Ärger Luft – auch ich wandle mich so langsam von einem zivilisierten Menschen in einen hungrigen, unfreundlichen Zeitgenossen.

Dann endlich: 08:25 kommt das Rührei – doch wo bleiben Brötchen und der Belag? Diese Utensilien erscheinen bereits um 08:54 – also deutlich vor der Ankunftszeit in Verona! Nur zweieinhalb Stunden für Rührei mit Brötchen.

Sorry lieber Urlaubsexpress – so geht das nicht. Es ist ja nicht so, dass auf einmal viele Gäste unerwartet Frühstück haben wollen. Die Kollegen / Küche war einfach nur miserabel organisiert und das Servicepersonal – insbesondere die jüngere, männliche Generation, konnte nicht dazu beitragen den Ärger der Gäste im Bordrestaurant zu dämpfen. Das gibt leider einen fetten Abzug in der B-Note!