Vorbereitungen Italien 2017

Bei sommerlichen 25°C fangen so langsam die Vorbereitungen zur Tour an. Die Technik ist bereit, die Kamera heute morgen auf dem RAM-Mount getestet und für gut befunden.

Zuerst dachte ich, dass die Halterung doch etwas zu groß ist. Jetzt aber muss ich sagen, dass diese Halterung einfach nur stabil und extrem praktisch im Alltagsbetrieb ist. Da nehme ich doch die Größe gerne hin. Auch die Kameraperspektive lässt sich damit ganz einfach wählen, bzw. anpassen. Jetzt sitzt die Linse wo ich sie haben will: über dem Tacho.


Heute abend gibt es dann noch einen Satz neue Gummis von Cathi und dann ist die Honda bereit für den Urlaub. Der gesamte technische Schnickschnack ist verbaut und funktioniert – und der nahenden Urlaub wird auch im Kopf von Tag zu Tag präsenter. VORFREUDE!

Passknacker

Was ist denn das schon wieder?

Früher  waren es Briefmarken, Panini-Bilder oder Comics. Heute kann der geneigte Sammler und Jäger sogar Pässe sammeln. Pässe?

Ja – wer von uns Moppedfahrern kennt das nicht? Auf den Berg rauf, oben schnell mal ein „Passbild“ von sich und dem Mopped gemacht. Mittlerweile gibt es eine Community, die dieses Thema aufgegriffen und daraus einen kleinen Wettbewerb entwickelt hat. Schön finde ich, das zu den gelisteten Pässen auch die eine oder andere Information zu finden ist.

Also ruckzuck eingetragen und  mitgemacht. Nun ja, Bielefeld hat jetzt nicht die Menge an Pässen, aber im Urlaub werde ich so den einen oder anderen sammeln können.

 

 

 

 

Gran Canaria – die Winterflucht

Die leidigen Ferienflieger

Nach einer knappen Woche Urlaub, weiß ich wieder warum ich Ferienflieger nicht leiden kann:

Irgendwie ist alles hektischer, lauter und anstrengender als auf den regulären Flügen. Es gibt deutlich mehr Kinder auf diesen Strecken und wir hatten die Gnade ein besonders stark müffelndes Exemplar vor uns sitzen zu haben, was dann auch noch sämtliche Röhrtüten in der vorderen Reihe benötigt hat.

Auch der Pilotenlehrling hat kein Schlagloch ausgelassen und die Landung hat nicht wirklich zu einem guten Eindruck beigetragen. Aber letztendlich sind wir angekommen und nur das zählt.

 

Unterkunft in Maspalomas

Im Hotel Los Calderones angekommen werden wir zunächst mit einem Glas Sekt begrüßt und können dann unser Zimmer beziehen. Es hat sich gelohnt hier etwas mehr Geld auszugeben – die Zimmer sind neu, sauber und das gesamte Hotel macht einen sehr gepflegten Eindruck. Lediglich die Betten (auf Rollen gelagert), das etwas sterile Ambiente und die Lage etwas abseits der Zivilisation sind mögliche Kritikpunkte. Aber wir wollen ja schließlich Mopped fahren und abends etwas Ruhe – von daher ist das Hotel für uns perfekt.

 

Zum Strand von Maspalomas sind es ca. 25 Minuten Fußmarsch – ein Taxi nach Playa de Ingles zum Moppedverleih kostet auch nur knapp 5 Euro.

Einen Tag frei und wir schauen uns per pedes die Gegend an. Erster Eindruck: Wer auf Strand und Geröll steht, ist hier richtig. Aber sonst zeigt sich die Insel nicht gerade von der charmantesten Seite.

Die Touristenhochburgen werden wir im Verlauf der nächsten Tage auch noch sehen – hier habe ich auch keinen blassen Schimmer, wer da Urlaub machen möchte. Es scheint aber genügend Menschen zu geben, die sich in diese Bunker einmieten.

 

Kulinarisches

…gibt es viel. Lediglich authentisches Kanarisches Essen ist – zumindest an den touristischen Ecken im Süden – schwierig zu finden. Unser Reiseführer empfiehlt das „Faro Grill“ direkt am Strand. Also schnell mal hin um festzustellen, dass der Tourismus das Servicepersonal ziemlich versaut hat. Hier steht der Gast echt nicht im Vordergrund und das Essen ok – hat aber sicher keine Empfehlung verdient.

Silke und ich entscheiden uns dann aufgrund der Lage unseres Hotels beim benachbarten Libanesen Essen zu gehen. Das Beirut bietet gutes Essen und am Freitag sogar Bauchtanz und man kann Fatima dabei einen Schein in den Schlüpper stecken, wenn man denn möchte.

 

Endlich – die XT660!

Am Mittwoch holen  wir die Moppeds ab!

Bei „Moto & Bike“ gibt es erst einmal eine Karte der Insel, kurze Tourentips für gute drei Tage und dann endlich die XT. Planung im Vorfeld ist also gar nicht notwendig.

 

 

Und dann suchen wir die Kurven auf dieser Insel…

…nun, suchen ist jetzt echt nicht der richtige Ausdruck dafür. Wer auf dieser Insel eine gerade Strecke findet, der kann sie behalten! Abgesehen von den wenigen Autobahnen im Osten der Insel gibt es fast ausschließlich nur leckere kurvige Berg- oder Küstenstrassen.

Die Entscheidung uns eine XT zu mieten war die beste, die wir treffen konnten. Jedes weitere Kilo das man hier um die Kurven tragen muß, ist einfach zu viel. In den drei verbleibenden Tagen fahren wir mir den Böcken ca. 750km – und das wird verdammt anstrengend. Ich möchte Silke und mich durchaus als geübte Mopedfahrer mit etwas Kondition bezeichnen. Die braucht man bei diesen Strassen aber auch.

Im Süden gibt es nicht ganz so viele Strassen, aber dafür ist an der Küste schönes Wetter garantiert. So bald es über die Berge geht, wird das Wetter etwas unberechenbarer – dafür nimmt die Zahl der Strassen und der Aussichtspunkte deutlich zu.

Mir persönlich gefällt die Rundfahrt an der Küstenstrasse (am besten ab Maspalomas im Uhzeigersinn zu fahren) sowie die GC210, die mehrere Stauseen miteinander verbindet, sowie die extrem gut zu fahrende GC65 mit einem guten Strassenbelag am besten. Die Geschwindigkeiten bewegen sich bei max. 60km/h, so dass alle stärker motorisierten, oder schwereren Moppeds nur wenig Sinn machen. Nicht umsonst fährt die Guardia Civil mit einer 125er in der Gegend rum.

Mehrere Minuten auf einer Höhe fahren? Auf Gran Canaria so gut wie unmöglich! Hier geht es in einer Tour hoch und runter. Die Tourprofile sprechen Bände und machen einfach Lust auf mehr. Sinn der Reise war Motorrad zu fahren – das ist hier problemlos auch länger als 3 Tage möglich!

Vor dem Urlaub war ich aufgrund der Größe der Insel etwas skeptisch, ob wir 4 Tage mit Motorrädern Spaß haben können. Daher war es auch nicht weiter schlimm, als die XT nur für 3 Tage zur Verfügung stand. Aber ich muß sagen: Hier geht mehr! Wir haben Gran Canaria jetzt gesehen und auf jeden Fall ist das eine Winterflucht, die man öfter machen kann

Neues Spielzeug

Die Tourvorbereitungen gehen weiter: Ich hab mein TomTom, Silke das Tripy und jetzt gibt es noch einen kleinen USB Stick für das iPad / iPhone.

Lange hab ich versucht das Tripy mit Hilfe unmöglicher Apps mit dem iPad zu koppeln. Alles nur um die Routen von unterwegs noch zu planen und zu ändern. Alles ohne Erfolg. Der kleine USB Stick schafft hier einfach Abhilfe. Das Ding wird von der iWelt erkannt, Daten und Routen können problemlos kopiert und zwischen PC oder (viiel wichtiger!) dem Tripy ausgetauscht werden.

Fazit: Klein, praktisch und war das Geld wert!

Winterfluchten 2017

Lange, dunkle Tage, Kälte satt und es juckt in der Gashand? Schnell ins Reisebüro bevor die Winterdepression kommt! Kurzentschlossen eine Woche Gran Canaria gebucht um Sonne zu tanken.

Ich hab ja schon einiges von LeFronc über Gran Canaria gelesen und jetzt wird es Zeit die Insel mit dem eigenen Hintern zu erkunden. Pauschalurlaub, Sonne und Kurven – bin  mal gespannt, wie das so wird.

Die Moppeds haben wir heute bei Moto & Bike angefragt, weil der Laden quasi umd die Ecke unseres Hotels in Maspalomas ist. Hoffentlich bekommen wir auch unsere fahrbahren Untersätze. Auf jeden Fall werde ich berichten, wie sich die Insel so als Winterflucht macht.

Kein Zurück!

Silke hat am Wochenende den Zug nach Verona gebucht. Jetzt gibt es für den Urlaub kein entrinnen: Italien wir kommen!

Total gut: Die Buchung des Reisezuges war deutlich billiger als das Angebot bei der Deutschen Bahn. Auch durften wir vorab wählen, ob und wann wir Abendessen einnehmen wollen. Hier gibt es dann Fleisch, Fisch oder vegetarisch zur Auswahl. Zum Frühstück gibt es die Wahl zwischen einem „Schlemmerfrühstück“ und das schnelle zwischendurch am Platz.

Wir haben uns für die Luxusvariante entschieden und dürfen jetzt für den Transport von Mensch & Maschine, sowie zwei mal im Zug essen insgesamt etwas weniger als 600 Euro berappen.

Tour Wein & Genuß 2017 / Italien

Draußen ist es nass und kalt – also wird im warmen geplant wo es in diesem Jahr zum Moppedfahren hingeht. Das Land steht  fest und jetzt wird Feintuning an den Städten und den Touren betrieben. 2017 steht unter dem Motto Wein & Genuß!

Dieses Jahr geht es mal wieder auf den eigenen Moppeds nach: ITALIEN!

Der Urlaub ist eingereicht, die grobe Planung steht und jetzt wird noch an den Details geschraubt. Es geht wohl mit dem Autoreisezug nach Verona und von da aus Richtung Süden und dann wieder nach Hause.Was freu ich mich darauf die Sonne auf dem eigenen Bock geniessen zu dürfen. Wer auch immer einen heissen Tipp zu Unterkunft oder SIghtseeing entlang unserer Strecke hat: Immer her damit. Wir wollen doch auch etwas von Italien sehen!

Neues Spielzeug

Sieht fast schon aus wie ein neuer Spiegel. Ist aber eher die Verlängerung des Displays eines Smartphones. Seit kurzem bin ich stolzer Besitzer eines TOMTOM Vio.

TOMTOM verkauft das Vio als Navi für Roller. Nun ja, zwei Reifen hat mein Fahrzeug, auch einen Motor und einen Gasgriff. Aber als Roller möchte ich die Hornet nun echt nicht bezeichnen. Ebenso wie ich das kleine runde Ding nicht als Navigationsgerät bezeichnen kann. ABER: Es ist wassergeschützt, tut seinen Dienst und hat nach den ersten Tagen der Spielerei einen brauchbaren Eindruck hinterlassen.

Etwas schwierig hat sich bei mir die Installation der App gestaltet. Genauer gesagt: Das Kartenmaterial! Ich wollte mal flugs alle Karten für Europa installieren, aber die brauchen eben mal locker 10GB auf dem Smartphone. Nach einer kleinen Löschorgie bezüglich Fotos und Videos: Tadddaaa!!! Immer noch nicht genug Platz.

Also zunächst Deutschland hochgeladen. Und dann konnte ich auch einzelne Länder Europas auswählen. Italien ist jetzt nicht ganz so groß und damit ist die Navigation für den Urlaub erst einmal gesichert. Da die Intelligenz im Smartphone und nicht in dieser runden Scheibe steckt, ist der Bedienung auf das Wesentliche reduziert. Ein Knopf auf der Rückseite zum einschalten und noch eine Möglichkeit im Smartphone abgespeicherte Orte schnell aufzurufen – aber das war es dann auch. Wer also beim fahren mal schnell umplanen möchte, ist hier falsch.

Für den Praxiseinsatz im Dauerbetrieb gibt es eine kleine Hürde: Da mein Smartphone die Navigation übernimmt lutscht das TOMTOM schnell die Batterien leer. Acht Stunden mit Navi wird wohl nur unter Einsatz einer Powerbank möglich sein. Kurz gesagt: Das VIO ist für die Stadt konzipiert und macht da auch für ’nen schlanken Euro eine gute Figur. Im nächsten Urlaub werde ich das VIO ein wenig missbrauchen und von meinen Erfahrungen berichten.

Zurück vom Ring

…mit einer 1:31 im Gepäck. Ist zwar nicht schnellste Zeit der Welt, aber ganz langsam ist es auch nicht und für Menschen wie mich, die auch nur ein- zweimal im Jahr auf dem Rundkurs mit einer reinen Strassenmaschine fahren nun echt nicht schlecht.
Die Strecke selbst ist extrem einfach zu lernen, weil Topfeben. Ich hab drei Runden gebraucht um einigermaßen auf Tempo zu kommen. Lediglich die An- und Abreise war ein wenig lästig, weil lang und im Oktober macht der Winterberg seinem Namen alle Ehre 🙂
Egal. Wir sind wieder sicher zurück und haben ein Grinsen im Gesicht, dass sich sehen lassen kann!

Anneau du Rhin

Dunkel war es für unsere Moppeds in den letzten Monaten. Mal wieder wie so oft das leidige Thema: Zu wenig Kilometer auf dem eigenen Bock. Gut, China war ja schon mal ein guter Anfang – aber eben auf einer Shineray. Wir gehen fremd und die Moppeds leiden unter Liebesentzug.

Um das zu ändern, hatte Silke vor lauter Frust mal wieder im großen Internetkatalog geblättert und ein nettes Kurventraining gefunden. Es ist jetzt zwar nicht direkt vor unserer Haustür, aber dafür kommen wenigstens Kilometer auf das neue Gummi. Anfang Oktober geht es jetzt ins Elsass! Zwei Tage hin, zwei zurück und einen Tag Kurven räubern.