Es geht wieder zurück nach Hause. Aber heute morgen wollte Silke nochmal in die Berge – daher (für meine Verhältnisse) früh aufstehen, früstücken und schnell rauf aufs Mopped.

Im übrigen geht hier auch erst um 8 Uhr die Sonne auf – viel früher rentiert also nicht. Silke hat sich die Tour nach Curral das Freiras ausgesucht. Das Wetter ist eher mäßig, die lokale  Wetterkatze sitzt unter dem Dach was ein ganz deutliches Signal für Regen ist. Daher schnell auf die Böcke und hoffen das wir einigermaßen trocken bleiben…

…natürlich weit gefehlt. Es regnet zwar nicht wirklich viel, reicht aber um nicht wirklich viel Spaß am Fahren zu entwickeln. Die Strassen sind bei trockenheit sicherlich schön zu fahren – machen bei Nässe aber keinen Spaß. Zumindest gibt mir der Urlaub auf der F800 mit dem Metzeler Roadtec die Gewissheit nie wieder einen Straßenreifen auf mein Mopped aufzuziehen. Das Ding gibt einfach kein sicheres Gefühl und rutscht an jeder Ecke.

Der Aussichtspunkt -von dem es übrigens auf Maderia hunderte zu geben scheint – soll toll sein. Bei Nebel und Regen wird es allerdings schwer irgendwas zu sehen. Also weiter durch den Tunnel nach Curral das Freiras – laut Silke immer weiter bis es nicht weiter zu fahren geht. So arbeitet man sich durch die Berge, durch eine Schlucht bis es eben in der Tat nicht weiter geht. Die Strasse endet einfach so. Bei Sonneschein sicherlich eine großartige Aussicht – aber heute bringt das alles nicht viel. Kannst kaum was sehen, die Strassen sind nass und von oben kommt immer neues Wasser nach.

Für uns war es das dann gewesen – zurück zum Moppedverleiher und jetzt geht es dann per Flieger nach Deutschland. Für November sind die 20° ganz angenehm, aber wir hätten uns doch schon etwas trockenere Tage gewünscht.

Tschüß Madeira – so schnell siehst Du uns auch nicht wieder…

 

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