Neues Spielzeug

Die MT hat noch kurz vor der ersten Inspektion neue Spielsachen geschenkt bekommen.

Zum loggen der Touren hätte ich ja bereits in der Hornet einen Logger verbaut. Allerdings ist es bei der MT unterm Kleid so dermaßen eng, dass die Schachtel da kaum Platz findet. Also etwas gesucht und da bin ich auf den GPS Logger 2 aus dem Modellbau gestoßen.

Eigentlich ist das Ding für Modellflieger konzipiert, aber die MT09 fliegt ja auch tief und daher gar nicht so weit von der ursprünglichen Verwendung entfernt.

Größter Vorteil: Der Logger ist klein, richtig klein und lässt sich, selbst an der MT09, überall gut unterbringen. Das Gehäuse ist nicht größer als eine SD Karte und ca. 5mm dick.

Größter Nachteil: 5V Spannungsversorgung lässt sich nicht unbedingt am Mopped finden. Daher noch schnell einen winzigen 5V Spannungsstabilisator in Form eines kleinen Transistors in die Versorgung mit eingebaut und fertig ist die Laube.

Größte Sorge: Hab ich denn unter der Sitzbank ohne Antenne oder Sicht zum Himmel überhaupt Empfang? Ja – auch das klappt scheinbar richtig gut.

Die Daten werden auf die Mini-SD Karte geschrieben. Einstellbar von 1 Datenpunkt pro Sekunde (was für die Touren auf dem Mopped mehr als genug ist) bis zu 10 Messungen pro Sekunde. Bei den ersten Fahrten ist eine Datei für 40 Minuten Fahrtzeit ca. 1MB groß – damit sollte eigentlich bei mir ein Jahrespensum locker auf die Karte passen. Sogar eine Live-Übertragung der Telemetriedaten per Bluetooth wäre möglich, wenn auch bei dieser Anwendung sinnfrei.

Preislich hält sich diese kleine Wunderwerk echt im Rahmen und ist für mich der beste Logger, den ich bislang für den Einbau am Mopped gesehen habe. Endlich weiß ich, wo ich mit der MT rumfahre 😁

Neues Spielzeug

Die Tourvorbereitungen gehen weiter: Ich hab mein TomTom, Silke das Tripy und jetzt gibt es noch einen kleinen USB Stick für das iPad / iPhone.

Lange hab ich versucht das Tripy mit Hilfe unmöglicher Apps mit dem iPad zu koppeln. Alles nur um die Routen von unterwegs noch zu planen und zu ändern. Alles ohne Erfolg. Der kleine USB Stick schafft hier einfach Abhilfe. Das Ding wird von der iWelt erkannt, Daten und Routen können problemlos kopiert und zwischen PC oder (viiel wichtiger!) dem Tripy ausgetauscht werden.

Fazit: Klein, praktisch und war das Geld wert!

Neues Spielzeug

Sieht fast schon aus wie ein neuer Spiegel. Ist aber eher die Verlängerung des Displays eines Smartphones. Seit kurzem bin ich stolzer Besitzer eines TOMTOM Vio.

TOMTOM verkauft das Vio als Navi für Roller. Nun ja, zwei Reifen hat mein Fahrzeug, auch einen Motor und einen Gasgriff. Aber als Roller möchte ich die Hornet nun echt nicht bezeichnen. Ebenso wie ich das kleine runde Ding nicht als Navigationsgerät bezeichnen kann. ABER: Es ist wassergeschützt, tut seinen Dienst und hat nach den ersten Tagen der Spielerei einen brauchbaren Eindruck hinterlassen.

Etwas schwierig hat sich bei mir die Installation der App gestaltet. Genauer gesagt: Das Kartenmaterial! Ich wollte mal flugs alle Karten für Europa installieren, aber die brauchen eben mal locker 10GB auf dem Smartphone. Nach einer kleinen Löschorgie bezüglich Fotos und Videos: Tadddaaa!!! Immer noch nicht genug Platz.

Also zunächst Deutschland hochgeladen. Und dann konnte ich auch einzelne Länder Europas auswählen. Italien ist jetzt nicht ganz so groß und damit ist die Navigation für den Urlaub erst einmal gesichert. Da die Intelligenz im Smartphone und nicht in dieser runden Scheibe steckt, ist der Bedienung auf das Wesentliche reduziert. Ein Knopf auf der Rückseite zum einschalten und noch eine Möglichkeit im Smartphone abgespeicherte Orte schnell aufzurufen – aber das war es dann auch. Wer also beim fahren mal schnell umplanen möchte, ist hier falsch.

Für den Praxiseinsatz im Dauerbetrieb gibt es eine kleine Hürde: Da mein Smartphone die Navigation übernimmt lutscht das TOMTOM schnell die Batterien leer. Acht Stunden mit Navi wird wohl nur unter Einsatz einer Powerbank möglich sein. Kurz gesagt: Das VIO ist für die Stadt konzipiert und macht da auch für ’nen schlanken Euro eine gute Figur. Im nächsten Urlaub werde ich das VIO ein wenig missbrauchen und von meinen Erfahrungen berichten.