Pass-Hopping nach Parma

Gestern hatten wir den ersten echten Ruhetag in Siena. Soll heißen, dass wir uns den Tag in der Stadt um die Ohren gehauen haben, ohne Mopped zu fahren.

Ging nach Mittag auch schlecht, nachdem wir zum Essen mal wieder eine halbes Fass Wein aufgemacht hatten.

Bei der Bestandsaufnahme in Siena muß ich feststellen, dass ich einen meiner Wäschesäcke irgendwo hab liegen lassen – jetzt fehlt mir eine Hose, 3 T-Shirts und Kleinkram. Meine Mutter kommentierte darauf: „Ach, dann ist ja nicht soo schlimm“ – aber immerhin macht das 50% meiner Oberbekleidung aus!

Naja, dafür ist der Sack etwas leerer und packen geht auch schneller 🙂

In der Altstadt von Siena gibt es mehr Kirchen und Kathedralen als in gesamt Mitteleuropa!

Nach einem Tag Pause machen wir uns dann auf nach Parma – die Tour wird dank der Pässe auf ca. 350km gestreckt. Und je weiter wir nach Norden kommen, um so besser werden jetzt auch wieder die kleineren Nebenstrecken. Auch nimmt der Verkehr auf den Hauptstrecken deutlich zu – so ist der Aufstieg nach Abetone am Wochenende nur noch im Korso zu bewältigen.

In Parma erschlägt uns dann das schwüle Klima – Zeit für ein Bier!

Von Küste zu Küste

Von Vasto nach Barletta über Scalea und Crotone bis nach Tarent sind wir gefahren. Soll heißen von der Ostküste an die Westküste an die Südküste Italiens.

Barletta ist ein kleines wuseliges Städtchen, bei dem vor allem eins haften geblieben ist: 1kg auf den Hüften! Abends mal schnell „ne Kleinigkeit“ Essen ist ausgeartet in einem Tasting Menü. Ich als Fleischliebhaber hab mir das Fleischmenü bestellt – aber das dann 12 Fisch-Appetizer mit 2 Primi und einem Secondi kommen, hätt ich dann nicht erwartet.

Je weiter wir uns in den Süden bewegen um so besser scheinen die Strassen wieder zu werden. Lediglich die vielen wilden Müllkippen muß man ignorieren können um die Landschaft zu genießen.

Mittags ist es in den kleinen Bergdörfern manchmal etas schwierig ein offenes Lokal zu finden. Auf dem Weg von Barletta nach Scalea suchen wir verzweifelt eine offene Bar und finden irgendwie nix. Bei der einen offenen Tür halten wir an und treffen auf einen Großmeister des Gelatos. Er zieht uns ganz schnell von der Langnese Truhe weg und zeigt uns sein selbstgemachtes Gelato – dazu gibt es viel Erklärungen, eine kurze Führung durch an die heilige Eismaschine und auch noch eine Nase voll, von den lokalen Zutaten die hier verwendet werden.

Und das Eis ist in der Tat GROßARTIG! Um nicht zu sagen, das beste Eis was ich bislang genießen durfte – alleine dafür hat sich die Tour schon gelohnt.

Scalea dient nur als kurze Zwischenstation – nicht wirklich was für Touris, aber dafür gibt es am Abend – eigentlich wie immer – leckeres Essen.

In Crotone haben wir wieder mal ein einzigartiges B&B direkt am Strand gefunden. Freitag abends steigt hier die Party und da zählt entweder mitmachen, oder Ohrenstopfen um schlafen zu können. Direkt neben den B&B befindet sich eine umwerfend gute Pizzeria, bei der es sich echt lohnt fast eine Stunde auf das Essen zu warten. Und bevor wir am nächsten Morgen starten gibt es dann Strandbilder!

Der Weg nach Tarent startet zwar mit einigen echt schönen Kurven, aber je weiter wir Richtung Absatz kommen, um so eintöniger wird die Fahrt. Allerdings macht die Innenstadt von Tarent mit dem ans Wasser gebauten Castello durchaus einen schlanken Fuß. Da hätte ich mir schlimmeres vorgestellt.

Wir bleiben dann auch gleich zwei Tage in Tarent um Silke neue Reifen zu besorgen. Da dabei der halbe Tag drauf geht, machen wir eine verkürzte Tour nach Locorotondo – das kleine Städtchen liegt nahe Alborobello und wir bekommen hier schon die für diese Gegend speziellen Bauten zu sehen.

Locorotondo soll nicht ganz so überlaufen sein wie der Nachbarort – und ich muß sagen, dass die Innenstadt echt sehenswert ist!

Von Verona nach Vasto

Der Wetterbericht für die ersten Tage ist eher mittelmäßig. Am ersten Tag werden wir auch direkt richtig nass. Der erste Stop der Tour führt uns nach Montecatini Terme – in das B&B Fablè. Top Lage, mitten in der Stadt und unglaublich nette Besitzer und ein fettes Frühstück machen die Weiterreise echt schwer.

Wir machen uns dann über Cortona – im Hotel Borgo Il Melone und einem 14qm großen Raumwunder über zwei Etagen (das romantische Turmzimmer!) auf den Weg nach L’Aquila.

Die Region leidet immer noch stark unter den Nachwirkungen des Erdbebens aus 2009. Die Innenstadt von L’Aquila ist immer noch eine einzige Baustelle. In 10-15 Jahren wird das sicher mal wieder eine tolle Stadt sein, aber momentan fällt es schwer sich in den Ruinen wohl zu fühlen.

Das Schloss hingegen ist schon echt ein Blickfang – wenn man schon keinen Berg hat, dann baut man die Hütte in den Keller und zieht einen fetten Graben außen rum, damit einem keiner in den Speisesaal blicken kann.

Am Abend zeigt sich dann die Stadt echt nicht von der besten Seite. Es regnet Hunde und Katzen und wir brauchen abends fast eine Stunde um überhaupt eine geöffnete Trattoria zu finden. Das kann aber auch am Montag Abend in Verbindung mit dem Feiertag liegen. Also schnell weiter nach…

….Vasto.

Die Strassen in der Region sind fast durchgehend in einem bedauernswerten Zustand. Und aufgrund der massiven Schäden wird sich das wohl auch nicht so schnell ändern.

Aber dafür ist die Innenstadt von Vasto ein kleines Schmuckstück – auch hier finden wir mit der Residenzia Amblingh eine Unterkunft in bester Lage, an der sich viele Hotels mehr als nur eine Scheibe abschneiden können! Die Bilder aus dem Internet entsprechen der Realität und die Preise sind echt im Rahmen – was will man also mehr? Da kann man schon mal kurzfristig einen zusätzlichen Tag einschieben um der kleinen Regenfront zu entgehen.

Winterfluchten

Jetzt weiß ich auch, für was so ein Abend in der Kneipe gut ist. Silke hat sich von einem Kollegen erzählen lassen, das er sein Mopped im Winter nach Spanien verfrachtet um in Jerez im Winter ein paar Runden drehen zu können. Geile Idee! Der Spediteur holt  die Karre ab und dann wird die vor Ort eingelagert. Nun ja – die MT09 ist jetzt nicht gerade das Mopped für die Rennstrecke – aber die Idee der Winterflucht ist gut.

Nach einigen Ideen sind wir jetzt zum Entschluß gekommen, das wir uns die Algarve unter den Weihnachtsbaum legen wollen. Im Kopf hatten wir das ja schon immer, aber bislang noch nicht umgesetzt. Die nächsten Wochen werden wir zusehen, dass wir Moppeds bekommen (leider mal wieder nicht auf den eigenen) – und auch ob es eine bezahlbare Unterkunft für die Tage „zwischen den Jahren“ gibt.

 

Da fehlt doch was!

So sieht heute der Autoreisezug nach Verona aus…

…und was fehlt da?

UNSERE MOPPEDS! Erst hatten wir Probleme aufgrund der Baustellen den Bahnof zu finden, dann gab es Verzögerungen beim Verladen – und letztendlich haben wir erfahren, das der Lademeister für unseren Zug nicht kommt. Ergo: Die Moppeds dürfen nicht verladen werden. Damit kommen wir heute nicht mehr nach Italien. Daher haben wir uns erst einmal im InterCity Hotel eingemietet und morgen schauen wir mal, was wir aus unserem Urlaub ohne die Fahrt nach Italien machen werden.

Das war China 2016

Die Tour:

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Die lange Version

Ankunft in Peking und Silke und ich treffen abends am Flughafen auf Joachim und Helmut – den ersten Teil unserer Gruppe. Es gibt dann einen Tag Sightseeing zum klimatisieren mit einem Trip zur Chinesischen Mauer.

Ursprünglich sollte es in die verbotene Stadt gehen – allerdings gibt es wohl in letzter Zeit Probleme mit dem Eintritt, daher besuchen wir einen Lama-Tempel. Danach geht es früh am nächsten Morgen (wer zur Höle steht denn schon um 4 Uhr morgens auf) weiter zum Flughafen nach Lijang um mit einem Shuttle nach Dali gebracht zu werden, wo wir zum ersten mal Bekanntschaft mit Hendrik – unserem Guide für diese Reise machen werden. Es werden uns ausserdem noch der lokale Guide Sonam sowie der Praktikant Dominik auf der Tour betreuen. Zudem stossen Christoph und Jonathan im Hotel zu uns – damit ist unsere Gruppe komplett. Es gibt eine kleine Stadtführung mit Hintergrundinformationen (was uns auf dieser Reise durchaus öfter passieren wird) und am Ende des Tages dürfen wir auch endlich auf den Moppeds Probe sitzen. Gefahren wird allerdings noch nicht – da es schon relativ spät geworden ist.
Am 3. Tag in China dürfen wir dann endlich auf die Moppeds. Hendrik gibt uns eine kurze Einweisung und erklärt uns, dass dem gemeinen Chinesen die Funktion von Innen- und Aussenspiegel am Auto gänzlich unbekannt ist. Diese Bauteile können zur Schönheitspflege verwendet werden, haben jedoch nichts mit der Verkehrsbeobachtung zu tun. Daher ist das wichtigste Hilfsmittel am Kfz hier in China (wie übrigens auch in vielen anderen Ländern) die Hupe. Beim annähern, vorbeifahren, überholen oder zum ankündigen: „Hoppla, hier komme ich!“ Also immer fleißig die Hupe betätigen. Endlich geht es auf Moppeds und wir fahren dann nach Shaxi. Sind wir erst einmal von der ewig langen Hauptstrasse runter (wer will kann hier auf einer 8-spurigen Strasse 50km nur geradeaus fahren) geht es dann erstaunlich schnell in die Berge hinein und der Fahrspaß kann beginnen. Die Strassen hier sind in erstaunlich gutem Zustand – vieles ist neu, lediglich hier und da liegt Schmutz auf der Strasse der ein wenig Aufmerksamkeit erfordert. Die Shineray fühlt sich noch ein wenig bockig an, das Kurvenfahren ist noch ungewohnt – was aber auch an der Position von Kupplungs- und Bremshebel liegen kann, die für meinen Geschmack deutlich zu hoch eingestellt sind.
Am Nachmittag sind wir auch schon angekommen und es gibt gleich die Ansage: Eine Stunde zum ausruhen, danach geht es in die Innenstadt für Sightseeing.

Früh am nächsten morgen führt uns die Route in die Tigersprungschlucht – Dominik stellt erst einmal meine Hebel richtig ein und schon fühlt sich die Shineray deutlich besser an und auch das Kurvenräubern macht mehr Spaß. Zuerst geht es über breite Strassen bei denen wir in Geschwindigkeitsbereiche vorpreschen, die den Moppeds schon fast körperliche Schmerzen bereiten – diese Dinger sind definitiv nicht für Bereiche jenseits der 100 km/h Grenze ausgelegt. Aber als wir dann wieder auf den kleineren Berstrassen ankommen fühlen sich unsere Zweiräder wieder sichtlich wohler.
Das Tagesziel ist das Woody Guesthaus in der Tigersprungschlucht. Wir kommen mal wieder früh an und können: WANDERN!
Und diesmal geht es auf kleinen Feldwegen so richtig in die Tiefe! Wir schlagen uns durch die Büsche runter zu einem ersten Aussichtspunkt. Sonam, unser Führer, erklärt das der Weg noch viel weiter nach unten an den Fluß führt – dort sitzt man hautnah an den Stromschnellen des Yangtse und kann auch gegen kleines Entgelt auf die Hängebrücke. Die Hälfte unserer Gruppe bleibt zurück, aber Jonathan, Joachim und ich wollen unbedingt runter – sind wir schon mal da, dann wollen wir auch was sehen. Und tatsächlich: der Weg nach unten hat sich wirklich gelohnt. Die Aussicht hier ist atemberaubend – wenn auch ein klein wenig feucht.

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Allerdings müssen wir auch wieder den ganzen Weg nach oben zurück. Jonathan entscheidet sich für einen etwas abenteuerlichen Weg der steiler und über Leitern nach oben führt – Joachim und ich nehmen den konservativen Weg zurück zur Gruppe die am oberen Aussichtspunkt auf uns gewartet haben. Aber auch der Weg ist steinig, steil und schweißtreibend. Am Ende des Tages brennen mir die Oberschenkel und wir sind gefühlt eine Strecke von 10km mit einem Höhenunterschied des Mount Everest gewandert.

Nach dem Frühstück geht es auf nach Shangri-La.
Shangri-La ist eigentlich eine Erfindung des Schriftsteller James Hamilton als Begriff für einen paradiesischen, fiktiven Ort irgendwo im Tibet. Kurzerhand hat die chinesische Regierung den Kreis Zhongdian in Shangri-La umbenannt um den Tourismus in dieser Region zu fördern – und das mit einigem Erfolg. Aber wir suchen keinen Tourismus, sondern Kurven. Und hier hat unser Guide Hendrik uns echt nicht zu viel versprochen – auf dem Weg nach Shangri-La folgt Kurve auf Kurve. Man kann das Mopped durchaus sportlich bewegen – viel schneller als 70-90 km/h geht auf diesen Strecken ohnehin nicht. Die Aussichten sind atemberaubend und wir alle haben uns immer wieder die Frage zu beantworten: Fahren oder Fotos machen?
Heute kommen wir wieder relativ früh an unserem Bestimmungsort an um Sightseeing zu betreiben, Yak-Spieße zu Essen und die große Gebetsmühle von Shangri-La anzuschieben.

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Die Strecke von Shangri-La nach Yunnin führt uns auf den höchsten Punkt der Tour – der Pass des weißen Pferdes mit einer dezenten Höhe von 4292m. Obwohl wir bei der Shineray die Beatmung deutlich verbessert haben, kommt hier der Punkt wo Ross und Reiter unter leichter Atemnot leiden. Das Drehzahlband wird mit jedem Meter kleiner und kleiner. Der Aufstieg wird aufgrund des Wetters und der immer tiefer fallenden Temperaturen beschwerlich. Wir haben Nebel und beschließen den Aufstieg aus Sicherheitsgründen als komplette Gruppe anzugehen.Denn wer hier vom Berg rutscht lernt ganz schnell das fliegen. Obwohl die Aussicht durch das Wetter nicht vorhanden ist, sind wir stolz den Berg auf den eigenen zwei Reifen bezwungen zu haben. Auch ich bekomme die Höhe zu spüren und muss erst einmal schwer durchatmen. Aber die eigentliche Attraktion auf dem Berg sind wir!

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Oben dürfen wir – wie noch öfter auf dieser Tour – erst einmal mit den Chinesen und Tibetern posieren und Gruppenbilder machen. Nach dem gemeinsamen Gruppenfoto für uns geht es dann ganz schnell wieder runter in das Tal an den Mekong Fluss. Hendrik lädt uns zum Abendessen zu seiner Familie ein, wo wir die Vorbereitungen für ein Ritual verfolgen dürfen, welches am nächsten Morgen von Mönchen durchgeführt wird.

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So einen privaten und spannenden Einblick in das Leben hatte ich nun wirklich nicht erwartet. Allerdings erarbeiten wir uns dieses Privileg durch eine kleine Wanderung auf den Berghügel hinterm Haus – warum müssen diese Aussichtspunkte auch immer nur auf einem Berg sein?

Der ursprüngliche Plan sah vor, dass wir nach Baisha (nahe Lijang) fahren würden. Jedoch hat Hendrik die Tour umgestaltet, da die gut 400km für diese Strassen und den Fahrtag zu lang werden würden. Daher geht es jetzt nach Qizong. Auf dem Weg dahin fahren wir zunächst hoch oben auf der alten Bergstrasse – die ist noch unbefestigt und hier zeigt die kleine Enduro so richtig was in ihr steckt. Lange Federwege, Schotter und Schlaglöcher passen einfach gut zusammen.

 

Kurz vor dem Tankstop kommen wir wieder auf ashpaltierte Wege – kaum dort angekommen fängt es an zu regnen und hört heute auch nicht mehr auf. Wir folgen dem Mekong Fluss den ganzen Tag auf einer brandneuen breit ausgebauten IMG_1575Bergstrasse, die im trockenen trotz der Breite auch mit der Shineray verdammt viel Freude bereiten würde. So aber wird die Freude durch viel Wasser eingetrübt. Auf dieser Strecke ist dann deutlich zu sehen wie viel Aufwand die Chinesen betreiben um die Berghänge mit sehr limitiertem Erfolg zu befestigen. Ich habe noch nie so viele Erdrutsche und Steinschläge auf einer Strasse gesehen wie hier. Klatschnass kommen wir Nachmittags im Hotel an und geniessen die heisse Dusche – das Abendessen verdienen wir uns durch die obligatorische Wanderung zum nahe gelegenen Tempel.

Der Weg nach Baisha ist von der Hoffnung getragen, dass wir nicht nass werden. Das Wetter ist eher durchwachsen – damit werden die Klamotten nicht so richtig trocken. Aber immerhin regnen tut es nicht. Die kleine kurvige Strasse macht trotzdem Spaß und führt uns zu dem Punkt wo der Yangtse Fluss eine 170 Grad Biegung macht. Heute dürfen wir ausnahmsweise einmal vor dem Mittagessen auf den Berg wandern und die gute Aussicht genießen. Der weitere Weg nach dem Mittag führt uns dann nach Baisha in ein Hostel was erstaunlich große Zimmer bietet.
Da wir schon gegen Mittag unsere kleine Wanderung hinter uns gebracht haben, machen wir nur eine kleine Tour durch Baisha um die lokalen SticDSCN2502kereischule zu sehen. Danach werden wir mit einem Kleinbus nach Lijang verfrachtet. Dort können wir die lokalen Tanzgruppen bewundern und machen uns auf in die Stadt der „One-Night-Stands“ – allerdings mehr um die Touristenbuden und die Fresstempel abzugrasen. Letztendlich gönnen wir uns viel zu fettiges Essen – aber immerhin können wir behaupten, dass wir Heuschrecken und andere Insekten gegessen haben. Das schmeckt irgendwie nach gar nix – lediglich das Gewürz macht sich bemerkbar. Beim nächsten mal lasse ich wieder Sonam die Gerichte aussuchen; dann hat man immer eine gute Auswahl und bekommt nicht ganz so fettige Überraschungen serviert.

 

Huhu es geht nach Wumu!
Ich kann mich zwar nicht mehr an die Strassen bis zum Mittagessen erinnern – aber danach geht es so richtig zur Sache. Zuerst verlieren wir Christoph und Jonathan, da die beiden an der einzigen Abzweigung trotz klarer, mehrfacher Ansage von Hendrik LINKS abzubiegen. Macht aber nix – das fällt unserem Begleitfahrzeug schnell auf und die beiden werden nach wenigen km wieder mit dem Lasso eingefangen.
Dafür geht es für uns dann bald auf einer kleinen, winzigen Bergstrasse heftig um die Berge. Kein Verkehr – fantastische Aussichten und mit Tempo 50 fühlt man sich schon wie ein Großer!
Hendrik prüft, ob die Strasse nach Shitouchen, der alten Felsenstadt, befahrbar ist und bekommt mitgeteilt, dass die Strasse neu sei. Neu ist nun

nicht gerade der richtige Ausdruck dafür – die alte Steinstrasse wird gerade neu gemacht. Das führt dazu, dass wir über viele Kilometer ein tolles Offroadvergnügen erleben dürfen.

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Auf dem Rückweg wartet bereits der Besenwagen auf uns um uns zum Gästehaus zu bringen. Die Aussage von Sonam und Dominik war: „Nur noch kurz über den Hügel und dann sind wir schon da“. Dieses kurz über den „Hügel“ dauert etwas über eine Stunde und die Strassen sind so schmal, das ich mit 30-40 km/h mir vorkomme wie ein Rennfahrer. Die Strasswe endet in einem Ort wo wir am Abend das Gästehaus von Jeff beziehen. Obwohl der Ort und das Gasthaus am Ende der Welt sind, wird das hier definitiv mein Favorit der Reise. Gut ausgestattet, die Aussicht ist der Wahnsinn und: Heute wird nicht gewandert 🙂

Auf zum Lugu Lake!
Der Tag heute fängt erst mal mit einer kleinen Offroadpartie an, die nur vier von uns fahren. Wir wollen Wumu von der anderen Seite des Tals anschauen und dafür muss dieser Feldweg bezwungen werden. Insgesamt ist das ein kleiner Umweg von einer Stunde, aber gut investierte Zeit. Sehr anspruchsvoll zu fahrende Schotterstrecken und das Panorama entlohnt uns für die Mühen.
Dann geht es wieder über die kleine Bergstrassen von gestern zurück auf die große Hauptstrasse, die zwar super ausgebaut ist, eine schnelle Fahrt ermöglicht, aber scheinbar keine geraden Abschnitte kennt. Nur gut, dass ich aus dem Sabberalter schon raus bin, sonst wäre ich unter dem Helm total nass!
Am Nachmittag kommen wir dann am Lugu Lake an. Lange versteckt sich der See vor unseren Blicken, erst als wir unmittelbar vor dem See über den letzten Hügel fahren öffnet sich die Landschaft und wir können den See überblicken. Die Landschaft wirkt plötzlich mediterran und wir könnten uns hier irgendwo in Italien befinden.
Natürlich bleibt auch heute die obligatorische Wanderung nicht aus – glücklich fallen wir in die Betten, auch wenn die Tour jetzt sich jetzt langsam dem Ende neigt.IMG_0743

 

Es ist jetzt für uns der vorletzte Fahrtag uns wir umrunden erst einmal den Lugu See um beim Fahren Videos und Fotos für Hendrik zu schießen. Unsere hübschen Gesichter machen sich eben gut als PR Material 🙂
Ein kleines Kuriosum: in mitten der rechten Fahrspur befindet sich ein ausgewachsener Baum! Hier haben die Chinesen einfach mal den Asphalt rechts und links um den Baum gegossen. Auch eine Möglichkeit der Verkehrsberuhigung. Es geht über große, breite, kurvigen Strassen weiter – zwischendurch sehen wir auch was passiert wenn man nicht achtsam ist: Wir sehen einen Unfall, bei dem ein Auto die Kurve nicht bekommen hat und jetzt schätzungsweise 50m tiefer auf dem Dach zum liegen gekommen ist. Wer hier fliegt, der fliegt weit und tief!IMG_1713
Abends erreichen wir Chenghai, eine kleine Stadt mit eigenem See. Unser Hotel ist an der Hauptstrasse und wir wandern runter zum See um mit geeigneten Getränken den Tag am See ausklingen zu lassen. Zuerst noch alleine erscheinen kurz darauf aus dem nichts eine Horde von Einwohnern, die uns zum Anlass nehmen um hunderte Selfies mit den Langnasen zu schießen. Ausländer als Touristenattraktion – das hat schon was!

Zurück nach Dali!
Der letzte Tag Mopped fahren in China – Hendrik hat eine kleine Bergstrasse gefunden, die uns fast den ganzen Tag über geschmeidige Strassen mit angenehmer Breite und vielen Kurven zurück nach Dali führt. Highlight des Tages war aber ganz sicher Jonathan, der mit viel Geschick seine Shineray vor einem Sturz bewahrt. Bei voller Fahrt blockiert im das Hinterrad! Die Bremsspur ist beeindruckend.

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Alle Reperaturversuche scheitern und Jonathan bekommt das Ersatzmopped vom Besenwagen und kann damit die Tour auf dem Bock beenden. Die letzten 30km nach Dali sind zum abgewöhnen – es geht wie schon am ersten Fahrtag auf der 8-spurigen Strasse einfach nur geradeaus. Das hilft ein klein wenig sich später von der Shineray zu trennen. Zu Hause bei Hendrik angekommen gibt es gleich wieder das obligatorische Bier und den Abend lassen wir zusammen mit dem ganzen Team beim Abendessen und in einer netten Bar ausklingen. Wir hatten definitiv eine geile Zeit in Yunnan – Silke und ich werden noch ein paar Tage in Peking und Shanghai verbringen, bevor wir nach Hause tingeln.

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Kurzbeschreibung: Die Tour führt von Dali über Shaxi in die Tigersprungschlucht. Diese protzt nur so mit Felsen, Schluchten und Wasser. Wer sich die Zeit nimmt um hier eine schweißtreibende Wanderung zu machen, der wird mit unglaublichen Eindrücken belohnt. Danach brennen zwar die Oberschenkel, aber für uns hat sich dieser Weg gelohnt. Danach geht es dann über unzählige Kurven und Bergstrassen nach Shangri-La um auf ca. 3.200m zu übernachten und an der größten Gebetsmühle der Welt zu drehen.. Einige von uns leiden in der kühlen Nacht schon etwas unter Atemnot, bevor es dann über den „Pass des weißen Pferdes“ auf den höchsten Punkt der Tour auf knapp 4.300m geht – jetzt sind wir alle etwas kurzatmig, insbesondere unsere Moppeds. Leider ist die Aussicht wegen des dichten Nebels doch stark eingeschränkt und somit bleiben uns gute Bilder an diesem Tag verwehrt. Allerdings bekommen viele Chinesen, Tibeter und sonstige Reisewütigen auf dem Pass tolle Selfies mit den Langnasen aus Europa. Heute sind wir die Attraktion – und nicht der Berggipfel.
Wir kämpfen uns den Weg wieder vom Berg runter auf die 3000m Marke. Und mit zwei weiteren Übernachtungen in Orten die kein Mensch hier kennt, landen wir bei Lijang einer lokalen Touristenhochburg – quasi dem Ballermann von Yunnan.
Es geht weiter nach Wumu – von den Strassen und der Unterbringung mein Favorit auf dieser Tour. Mit zwei (optionalen) offroad Strassen – einer davon führt nach Shitouchen, einer Felsenstadt – macht dieser Abschnitt eine Höllenlaune bevor wir dann am nächsten Tag über super ausgebaute und breite Strassen zum Lugu See fahren. Der See lässt uns fast glauben, dass wir uns in Italien befinden – eingebettet in Berge mit viel Sonnenschein kommt mediterranes Feeling auf.
Die Fahrt nach Chenghai, einer kleinen Stadt im nirgendwo mit einem netten See ist zwar nicht spektakulär, aber der Weg dahin macht einfach Spaß. Abends wandern wir an den See um den Tag bei einem entsprechenden Getränk ausklingen zu lassen – das Ende der Tour steht ja schließlich bevor. Auch heute werden wir wieder zur Touristenattraktion, als aus dem nichts ein Sack Dorfbewohner auftaucht und mit vielen Mobiltelefonen hunderte von Bildern von uns machen. Auch werden die strammen europäische Bäuche gestreichelt – Laughing Budda zum anfassen!
Hendrik hat für den letzten Tag die Tour umgestellt und wieder einmal eine fantastische Bergstrasse gefunden, die uns mit wenig Verkehr in Richtung Dali bringt. Aber das Highlight des Tages ist unser Schwede Jonathan, bei dem gefühlte 60km vor Dali aus voller Fahrt das Hinterrad blockiert. Von hinten sehr spektakulär anzusehen, wie er das Mopped abfängt ohne zu stürzen.
Wir werden auf jeden Fall noch etwas Zeit benötigen, damit sich die ganzen Eindrücke setzten und wir diese auch verarbeiten können. Damit wende ich mich jetzt den Themen abseits der Strasse zu:
Fortbewegungsmittel: Die Motorräder sind für das Gebiet eine echt gute Wahl. 400cc und 27PS ist zwar nicht die Welt – und auf dem Weg ganz hoch hinaus hab ich manchmal gedacht, dass die Asthmabehafteten Maschinen nicht genug Luft bekommen um uns nach oben zu tragen. Aber obwohl es immerzu kracht und scheppert, obwohl das Drehzahlband in der Höhe deutlich eingeengt wurde, obwohl ich die Shineray zwischen Vollgas und Bremsen sehr digital betreibe, macht dieses Motorrad Spaß. Teilweise sind die Strecken so klein und kurvig, dass 40km/h schon unter verrückte Raserei fällt. Ganz selten können wir an der magischen 100 auf dem Tacho kratzen. Die offensichtlichen Qualitätsmängel sind glücklicherweise das Problem von Hendrik. Daher ist die Shineray für dieses Gebiet und tie Tour eine echt gute Wahl.

Die Organisation: Das Team von Tibetmoto hat in einen echt guten Job gemacht. Hendrik lässt uns frei fahren, Sonam sorgt als Muttersprachler dafür, dass wir immer gutes Essen haben und Dominik unser Praktikant kümmert sich um alles was so anfällt. Außerdem besorgt er das mehr oder minder kalte Bier um den Staub von der Strasse abzuschütteln und sorgt mit seinem offenen Wesen für frischen Wind in der Gruppe. Da Kaffee in China schwer zu bekommen ist, sorgen die Jungs auch dafür das wir zumindest zum Frühstück etwas vergleichbares zu trinken bekommen.
Auch die Tourplanung mit durchschnittlich 200km am Tag ist gut. Zuerst dachte ich: „Man ist das wenig“, aber mit dem Streckenprofil ist das auf jeden Fall mehr als genug pro Tag. Lediglich die vielen gewanderten Kilometer haben mich ein wenig überrascht und ich hätte mir hier einen deutlicheren Hinweis in den vorbereitenden Unterlagen gewünscht. China 2016 war in jedem Fall eine „Bike & Hike Tour“

Die Hotelauswahl: Zumindest konnten wir in allen gewählten Hotels mit der Zeitung auf`s Klo gehen. Ob man sich da lange aufhalten mochte ist eine andere Sache – insbesondere die Tatsache, dass es Duschtoiletten gibt ist für mich schon merkwürdig. Extrem schwierig finden wir die Rinnen, bei denen sich gleich mehrere Menschen zusammen das große Geschäft verrichten können. Außerdem bevorzugen die Chinesen eine harte Liegestätte. Nach den ersten drei Tagen habe ich mich gefühlt wie die Prinzessin auf der Erbse. Aber danach wurden die Betten auch weicher – oder aber wir haben uns schnell an die chinesische Härte gewöhnt. Generell lässt sich sagen, dass Hendrik für diese Gegend schon eine gute Wahl getroffen hat – aber ein 4 Sterne Hotel mit deutschem Standard sollte man definitiv nicht erwarten.

Kulinarisches: Das Bier in China ist toll – tausend verschiedene Flaschengrößen sehr häufig mit homöopathischen Dosen von Alkohol, damit man nie schnell genug betrunken werden kann um komische Sachen zu machen.
Wer chinesisches Essen mag, wird die Küche von Yunnan lieben. Das Geheimnis besteht in viel Öl, Knoblauch, Ingwer und einem Wok der oftmals von einem Gasbrenner angetrieben wird, der nach einem startenden Heißluftballon klingt. Sonam bestellt auch immer eine gute Mischung aus Fleisch und Gemüse. Auch hätte ich nie gedacht, dass man „stinkenden Tofu“ zum Frühstück als leckeren Brotaufstrich verwenden kann. Lediglich den Foodcourt in Lijang hätte ich mir ersparen können.

Fazit: China weiß zu beeindrucken! Sei es durch die skurrilen Fahrschulen, den massiven Ausbau der Strassen – ohne jeglichen Verkehr, diese extrem hohen Berge mit den unglaublichen, teils atemberaubenden Aussichten. Das olfaktorische Erlebnis auf den „sanitären Einrichtungen“ und in den Ortschaften durch den ganzen Dreck ist nicht zu unterschätzen. Oftmals ist es besser der Natur in der freien Natur Ihren Lauf zu lassen. Aber auch durch kleine Dinge wie die „große chinesische Firewall“. Wifi an jeder Ecke – freies Internet ist aber fast nicht verfügbar. Wer so etwas möchte muß zu Proxy Servern oder VPN greifen. Wer auf das vorbereitet ist, für den wird diese Tour einiges zu bieten haben. Der finanzielle Aufwand vor Ort hält sich in sehr überschaubaren Grenzen und das Team vom Motorrad Action Team, bzw. Tibetmoto macht diese Tour zu einem echten Erlebnis. Im allgemeinen ist das Preis / Leistungsverhältnis dieser Tour richtig Gut.
Vor allen Dingen war ich aber für einen Guide dankbar, der die Schrift lesen und die Sprache sprechen kann – ohne das ist man in diesem Land verloren. Wir sind auf jeden Fall glücklich und mit vielen neuen Eindrücken nach Hause geflogen!

A thousand Turns

Can please somebody tell me, why i find every morning this weird stuff on my motorbike? Two days ago it was an old rotten horn of a bull and this morning i found the lower jaw of an undefined animal on my bike. Is this the Tibetan way to tell me that i have a good Karma? But it is more likely that somebody want to wish us luck on this tour with these strange presents.

Tibetan Presents

The tour of the last two days took os from Baisha via Wumu to Lake Lugu. I have no idea where we are – however the streets on this tour is fantastic. For a short period of time we lost Christoph and Jonathan, because they took the wrong direction at one intersection. But they realized this real fast (just after 10km or so) and found theire way back to the right street.

We are riding on very small roads and take a little detour on an old street made of stones to see the old stone village and the Yangtse from an platform. The trip is a little challangeing since the old road is just renewed right now.

A Little Challenge


Time to wait

The Hotel in Wumu is very remote and the streets to the Hotel are so small that driving with 30-40km/h let me think that we are almost flying. However it is the one with the best view and we all can enjoy this location very much. I just can say to our tourguide Hendrik: „Good choice“

 

Village in Wumu

 

The next day we are on our way to Lake Lugu. Jonathan, Christoph, Yogi and myself are starting with a little offroad detour to have some fun on the Shineray. After this we meet with the entire group at a gas station. The chinese people does not know how to build a single straight street in this area. Turn after turn – up and down from warm to cold to warm. From tiny little streets to roads where you can run 100km/h – only turns. This is paradise for motorbikes – and even more important NO TRAFFIC AT ALL!

Going down this road

 

Arriving at the lake it looks a little bit like a lake in Italy – vacation time!

Cold Mountains

Before i start today one word to my friends who follow this trip no facebook: I can’t reply to your comments on Facebook, since i have no access to this from here. The article here is an automatic post from my Homepage. I will reply once i have full access to my account.

If you see a Teddybaer on the photos it is the „Bejing Wanderbaer“ – it belongs to friends who moved to Bejing 2 years ago. The Wanderbaer will tell the story of what he has seen during the time our friends are in China. And right now he take some vacation as well and he joins us on this journey…

 

The last two days we mastered the highest point of that tour. Don’t ask for the name of the pass –  i can’t even remeber that. Before we started that morning, we removed the cover from the air intake – so that the Shineray can breathe better. It helped a lot – the RPM is now back to normal – even at the altidude above 30000m.

On the way up to the highest point of the tour the Shineray is getting again issues to breathe. The higher we get the more often we have to switch gears and the lower the maximum rpm is. But is must admit that this bike is doing a good job to take us to there. Finally we arrive at an altitude of 4292m and even i feel the thin air and i have to take some deep breaths to feel comfortable.

But the biggest attraction is not the top of the hill – it is us! A dozen of Tibetian and Chinese people want to shoot some selfies with the weird Germans and the motorbike in that corner of the world.

4292m – Top of this Tour


SIghtseeing – Highlights

 

Unfortunately the weather is not with us, so the view is limited and we are happy to go down the mountain where we can enjoy some nicer temperatures.

At that evening we got a very private tour to the house of our guides family. We are allowed to see the preparation for a traditional ceremony. The next morning we see some mumbling monks in this house and the etire family is somehow involved. This was really a great experence to be so close to the local culture.

Oil for Candles


Finishing Candles with a helping hand from Sweden

 

After this we have a lot of fun with on an old gravel road. The Shineray is really build for that kind of streets! However after this funtime we spent almost the entire day driving in the rain. At least the Hotel has a good bathroom with a hot shower! And now it’s time put the hairdryer into my boots to get them kind of dry.                     

ERLÖSUNG!

Der zweite Tag war eine kleine Tortour – morgens um 4 Uhr aufstehen, dann mit dem Flieger von Peking nach Lijang um weitere 2 Stunden im Auto nach Dali kutschiert zu werden. Gegen 14 Uhr sind wir in Dali um uns kurz zu duschen und dann eine kleine Stadtführung zu bekommen. Dali ist mehr Touristenviertel als Peking – allerdings mit relativ wenigen Langnasen. Wir haben dann auch zumindest schon mal die Moppeds gesehen und den Rest der Gruppe kennengelernt. Insgesamt sind wir jetzt 6 plus Guide. 

Erst am dritten Tag geht die Reise mit dem Mopped von Dali nach Shaxi (oder wie auch immer sich dieser Ort schreibt). Die Shineray ist ein Eintopf der ganz schön rappelt – aber fahren tut das Ding gut. Ich muss mich noch derbe eingewöhnen, aber das kommt im Laufe der nächsten Tage ganz bestimmt.

Der Wanderbär auf einer Shineray

 

Die Strassen sind relativ gut – es sei denn da liegt ein Büschel Getreide auf den Strassen – und das passiert hier ganz schön oft. Scheinbar nutzen die Chinesen den Strassenverkehr um einfacher an den Inhalt zu kommen. Mit dem Mopped kann man da relativ entspannt rüber – es sei denn der Büschelbelag wird höher als 20cm – was auch hin und wieder vorkommt. Tourtag heute war so um die 160km – die Sonne brennt vom Himmel und jetzt gibt es wieder eine Stadtführung aber vor allen Dingen gleich ein kaltes Bier!

 

Wanderbär in Shaxi

 

Ach ja: WIFI gibt es hier an jeder Ecke – aber die Sache mit dem Internet ist ein wenig schwierig. Google maps auf chinesisch rennt wie Hulle, aber alle anderen Seiten aus Europa sind fast nicht zu erreichen. Daher nicht wundern, wenn die Einträge hier nur sporadisch erscheinen.